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Anlass für diese neue Norm waren vermehrte Anfragen aus der Industrie für eine Zertifizierung von Geräteschutzsicherungen, deren Produktdaten nicht in der bisherigen Normenreihe IEC 60127 berücksichtigt waren.
Dieser neue Teil 7 von IEC 60127 gilt für G-Sicherungseinsätze für besondere Anwendungen mit einer Bemessungsspannung bis 1 000 V, einem Bemessungsstrom bis 20 A und einem Bemessungsausschaltvermögen bis 50 kA.
Er gilt nicht für G-Sicherungseinsätze, die unter besonderen Bedingungen, wie zum Beispiel in korrosiver oder explosiver Umgebung, eingesetzt werden.
Weiterhin gilt er nicht für Sicherungen, die vollständig von den Folgeteilen der IEC 60269-1 "Niederspannungssicherungen - Allgemeine Anforderungen" erfasst sind. Diese Norm gilt zusätzlich zu den Anforderungen nach IEC 60127-1 "Geräteschutzsicherungen - Teil 1: Begriffe für die Geräteschutzsicherungen und allgemeine Anforderungen an G-Sicherungseinsätze".
G-Sicherungseinsätze nach dieser Norm dürfen nicht vom Endanwender eines elektrischen/elektronischen Gerätes ausgewechselt werden.
Die neue Norm beschreibt einige Mindestanforderungen, die aus den bisherigen Teilen von IEC 60127-1 zusammengestellt wurden.
Außerdem definiert sie einheitliche Prüfverfahren, mit denen es möglich ist, vom Hersteller vorgegebene Festlegungen (zum Beispiel für Schmelzzeiten und Ausschaltvermögen) zu überprüfen. Ebenso ist es möglich, das Schaltvermögen bei Gleichstrom prüfen zu lassen.
Mit der Arbeit an der neuen Norm wurde 2009 begonnen. IEC 32C/421/NP wurde am 11. August 2009 verteilt. Die Aufnahme von SMD-Bauformen in den neuen Teil 7 ist in einem nächsten Schritt geplant.