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IEC 60874-1-1:2006-10

QC 910001 to QC 910006 and QC 910099:2006-10

Steckverbinder für Lichtwellenleiter und Lichtwellenleiterkabel - Teil 1-1: Vordruck für Bauartspezifikation

Englischer Titel
Connectors for optical fibres and cables - Part 1-1: Blank detail specification
Ausgabedatum
2006-10
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
23
Ausgabedatum
2006-10
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
23
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Einführungsbeitrag

Die IEC-Normen basieren auf den Schlussentwürfen 86B/2409/RVD (IEC 60874-1-1), IEC/SC 86B/2408/RVD (IEC 61300-2-37), 86B/2416/RVD (IEC 61300-3-14), 86B/2413/RVD (IEC 61300-3-15), 86B/2417/RVD (IEC 61300-3-24) und 86B/2403-RVD (IEC 61753-101-3). Das IEC/SC 86B "LWL-Verbindungstechnik und passive Komponenten" hat entschieden, dass der Inhalt der Normen bis zum Überarbeitungstermin 2008 unverändert bleiben soll. Ab diesem Zeitpunkt werden die Normen entsprechend der Entscheidung des IEC/SC 86B entweder bestätigt, zurückgezogen, durch eine Neuausgabe ersetzt oder geändert.
IEC 60874-1-1:
Die zweite Ausgabe dieser Norm ersetzt die erste Ausgabe von 1994. Sie wurde technisch vollständig überarbeitet und gilt für alle Steckverbinder. SFF-Typen und alle Varianten mit schräg geschliffener Stirnfläche sind ebenfalls einbezogen. Wesentliche Änderungen sind die technischen Überarbeitungen gegenüber der ersten Ausgabe. Es wird die Vorgehensweise zur technischen Qualifikation durch Gruppierung der periodischen losweisen Überprüfung an Steckverbinder nach den festgelegten Prüfformularen beschrieben. Die bisher verwendeten Umweltprüfungen werden nicht mehr eingesetzt.
IEC 61300-2-37:
Die zweite Ausgabe dieser Norm ersetzt die erste Ausgabe von 1995. Sie wurde technisch vollständig überarbeitet. Gegenüber der ersten Ausgabe sind sehr spezielle Änderungen eingeflossen, einschließlich der Prüfbedingungen für Kabelmuffen, die dem Schutz, der Sicherheit und Lagerung von optischen passiven Komponenten (Spleiße, Steckverbinder, Anschlusselemente) dienen. Hierzu wird das Verhalten der Muffen geprüft, wenn Kabel diese verlassen oder eingefügt und dabei gebogen werden. Dabei geht es im Wesentlichen um die Dichtheit der Versiegelung und Verbindungstechnik der jeweiligen Konstruktion, die diese Funktionen während der Prüfung und im späteren Betrieb sicherstellen soll.
IEC 61300-3-14:
Die zweite Ausgabe dieser Norm ersetzt die erste Ausgabe von 1995. Die Ausgabe wurde technisch vollständig überarbeitet. Die speziellen technischen Änderungen seit der ersten Ausgabe sind berücksichtigt. Die Norm beschreibt den genauen Messvorgang zur Bestimmung von Dämpfungsgliedern. Sie gilt für Ein- und Mehrmoden-Messbedingungen. Die Beschreibung der relevanten Betrachtungen zu den Anschlussbedingungen, den Leistungsmessgeräten und die detaillierte Durchführung der Messungen sind beschrieben. Ein Beispiel für einen akzeptablen Messbericht ist im Anhang A aufgeführt.
IEC 61300-3-15:
Die zweite Ausgabe dieser Norm ersetzt die erste Ausgabe von 1995. Die Ausgabe wurde vollständig überarbeitet. Es wird nur noch die Interferenzmethode beschrieben; die Newtonringmethode ist nicht mehr zulässig. Für die Messung wird eine Interferenz zwischen einem Bezugsstrahl und dem von der Stiftfläche reflektierten Strahl erzeugt. Der Stift wird um die Achse gedreht, und die Verlagerung des Mittelpunktes der erzeugten Interferenzringe wird beobachtet. Mittels angeschlossenen Rechners wird dann die Exzentrizität bestimmt. Sie ist die Hälfte der Strecke der größten Verlagerung.
IEC 61300-3-24:
Die zweite Ausgabe der Norm ersetzt die erste Ausgabe von 1999. Die Norm wurde vollständig überarbeitet. Spezielle technische Änderungen wurden berücksichtigt. Die technischen Änderungen der dynamischen Bereiche, der Empfängerlinearität und die Polarisierer/Analyser, wie sie in den Anhängen A und B ausführlich dargestellt und berechnet werden, sind der Grund für die zweite Ausgabe. LWL-Steckverbinder für polarisationserhaltende Fasern (PMF polarisation maintaining fibre) sollen die Lage der doppeltbrechenden Achsen aufrechterhalten. Die Genauigkeit dieser Außenzentrierung muss deshalb erhalten werden, weil das Löschungsvermögen einer PMF-Faser selbst im Allgemeinen für mehrere Meter lange Fasern größer als 40 dB ist. Die Fehllage des Versatzwinkels der Polarisationsachsen an der Verbindungsstelle beeinflusst dann das Extinktionsverhältnis.
IEC 61753-101-3:
Mit dieser Norm sollen die unterschiedlichen Prüfungen bezüglich des Betriebsverhaltens von optischen Fasermanagementsystemen (FMS) nach den Vorgehensweisen der Hersteller in eine Prüfung über das Betriebsverhalten zusammengefasst werden. Die Norm über das Betriebsverhalten von optischen Fasermanagementsystemen (FMS) schließt Einzelkreise (SC), Einzelelemente (SE), Mehrfachelemente (ME) und mehrfache Bändchen (MR) mit ein. Die einzelnen Prüfungen orientieren sich an der Normenreihe IEC 62005. Die Norm IEC 61753-101-3 ist nach den Anforderungen aus der Umweltpolice 109 des IEC aufgebaut. Alle verwendeten Materialien müssen den Vorgaben aus der Norm IEC 62134-1 entsprechen, sonst entsprechen die Bauteile nicht den zugelassenen für die Prüfung nach dieser Norm.

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