Norm [AKTUELL] Artikel ist nicht bestellbar
Produktinformationen auf dieser Seite:
Schnelle Zustellung per Download oder Versand
Jederzeit verschlüsselte Datenübertragung
Diese Norm ist ein Teil der Reihe IEC 61326, die sich mit Anforderungen bezüglich der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) an elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte befasst; er ist innerhalb dieser Reihe insbesondere im Zusammenhang mit dem Teil 1, der national als DIN IEC 61326-1 (0843-20-1) veröffentlicht wurde, zu sehen. Dieser Teil beschreibt die grundlegenden EMV-Anforderungen, wie sie an Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte gestellt werden. Für solche Geräte können EMV-Prüfpegel mehr oder weniger einheitlich festgelegt werden, weil sich die Geräte letztlich in einer gleichen oder sehr ähnlichen elektromagnetischen Umgebung befinden bzw. befinden können, wobei hier im Wesentlichen die industrielle Umgebung betrachtet wird. Insofern sind sie gleichen elektromagnetischen Phänomenen ausgesetzt.
Eine weitergehende Vereinheitlichung hinsichtlich der Prüfanordnungen, der Betriebsbedingungen bei den Prüfungen sowie der Leistungsmerkmale ist allerdings aufgrund der enormen Bandbreite von Geräten, die im Anwendungsbereich von IEC 61326-1 liegen, nicht mehr möglich.
Der vorliegende Teil 2-4 von IEC 61326 befasst sich vor diesem Hintergrund mit den speziellen, produktspezifischen Prüfanordnungen, wie sie für Isolationsüberwachungsgeräte gemäß IEC 61557-8 und für Geräte zur Isolationsfehlerortung gemäß IEC 61557-9 anzuwenden sind. Insbesondere beschreibt er die Anforderungen an die Spannungsbereiche, innerhalb derer die Prüflinge zu testen sind, gibt Vorgaben hinsichtlich einstellbarer Sollwerte, sofern der Prüfling solche ermöglicht, und erläutert einige Details bezüglich der einzustellenden Parameter für die anzuwendenden EMV-Tests.
Entscheidend für eine korrekte Beurteilung des Verhaltens von Prüflingen während der Beaufschlagung mit EMV-Störgrößen ist die Definition von Bewertungskriterien. IEC 61326-2-4 ersetzt diese durch einige allgemeine Prinzipien, die Funktionskriterien, die angeben, in welcher Weise die Prüflinge während der Störfestigkeitstests zu reagieren haben - sowohl hinsichtlich ihrer optischen Anzeigen als auch ihrer während der Tests zulässigerweise auftretenden Messunsicherheiten.
IEC 61326-2-4 stellt eine technische Erweiterung und Überarbeitung des Anhangs E der Norm IEC 61326:2002 dar. Ihre nationale Umsetzung wird in der Norm DIN IEC 61326-2-4 (VDE 0843-20-2-4) erfolgen.
Dieser Artikel wurde geändert durch: IEC 61326-2-4 Corrigendum 1:2011-07