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Mit dieser Norm ist jetzt auch das untere Segment sicherheitstechnisch wichtiger Funktionen normativ berücksichtigt, die Funktionen der Kategorien B und C. Damit ist die längst fällige Ergänzung von IEC 60880 erreicht, in der die Funktionen der Kategorie A behandelt werden. Entsprechend der Kategorisierung sicherheitstechnisch wichtiger Funktionen nach IEC 61226, in der eine Abstufung dieser Funktionen entsprechend ihrer sicherheitstechnischen Bedeutung vorgenommen wird, sind nunmehr auch die Anforderungen an diese Funktionen und die dazugehörige Hardware in klar abgestufter Form entsprechend den Kategorien A, B und C formuliert.
In der Norm werden zunächst die grundsätzlichen Vorgehensweisen und die Abstufungs-Prinzipien beschrieben. Dem folgen in Abschnitt 5 die Anforderungen für Funktionen der Kategorie C. Die für die höhere Kategorie B zusätzlichen und/oder höheren Anforderungen können somit in Abschnitt 6 durch Kursivschrift hervorgehoben werden, wodurch die Unterschiede jederzeit leicht nachvollziehbar sind und die praktische Anwendung der Norm erleichtert wird. Beide Abschnitte sind in gleicher Weise unterteilt: Zunächst wird auf die allgemeinen Anforderungen eingegangen, die nach den Themen Qualitätssicherung, Verifizierung, Konfigurations-Management, Auswahl und Verwendung von Werkzeugen, Auswahl von Sprachen und Zugriffschutz gegliedert sind. Danach folgen die detaillierten Anforderungen in den Unterabschnitten
Mit der Herausgabe der entsprechenden DIN-IEC-Norm ist noch im Jahr 2004 zu rechnen. Auch die überarbeitete Norm DIN IEC 61226 ist in Vorbereitung. IEC 60880 wird derzeit überarbeitet. Nach ihrer Fertigstellung werden somit die drei Kern-Normen für die Anwendung von sicherheitstechnisch wichtiger Software in Kernkraftwerken in aktueller Form zur Verfügung stehen.