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IEC 62281:2012-12

Sicherheit von Primär- und Sekundär-Lithiumbatterien beim Transport

Englischer Titel
Safety of primary and secondary lithium cells and batteries during transport
Ausgabedatum
2012-12
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
50
Ausgabedatum
2012-12
Originalsprachen
Englisch, Französisch
Seiten
50
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Einführungsbeitrag

Im Dezember 2012 ist die zweite Ausgabe der Norm IEC 62281 in englischer Sprache erschienen. Die deutsche Ausgabe wird als DIN EN 62281 (VDE 0509-6) herausgegeben werden. Die Norm wendet sich an Prüfeinrichtungen und Hersteller von Lithiumbatterien. Gemäß den Transportvorschriften sind Lithiumbatterien Gefahrgut und bedürfen vor dem Transport einer Prüfung auf Sicherheit. Die erforderlichen Prüfmethoden und -kriterien werden in Kapitel 38.3 des Handbuchs Prüfungen und Kriterien beschrieben, das von den Vereinten Nationen herausgegeben wird. IEC 62281 verfolgt in erster Linie den Zweck, den Bekanntheitsgrad der erforderlichen Prüfungen für den Transport von Lithiumbatterien zu erhöhen. Außerdem stellt diese Norm die Prüfmethoden und -kriterien in den Kontext der Batterienormen und bietet eine Plattform für die Weiterentwicklung der Prüfmethoden entsprechend dem Stand der Technik.

Die Norm enthält die folgenden Prüfungen: T-1 Druckabfall, T-2 Temperaturwechsel, T-3 Schwingen, T-4 Schocken, T-5 Äußerer Kurzschluss, T-6 Aufprallen und Quetschen, T-7 Überladen, T-8 Erzwungene Überentladung und P-1 Fallprüfung.

Gegenüber der ersten Ausgabe der Norm von 2004 wurden im Wesentlichen folgende Änderungen vorgenommen:

  • Unterscheidung zwischen großen und kleinen Batterien auf der Grundlage ihres Gewichts statt der Lithiummenge
  • Kombination der Kriterien kein Masseverlust und keine Undichtigkeit in ein Kriterium keine Undichtigkeit
  • Änderung des Kriteriums für den Masseverlust im Bereich 5 g bis 75 g Batteriemasse
  • Verminderung der erforderlichen Prüfmuster für große Batterien von 4 auf 2
  • Verminderung der erforderlichen Prüfmuster für kleine Batterieaggregate
  • Reduzierung der Schwingungsamplitude für große Batterien auf 2 g Maximalbeschleunigung
  • Ersetzung der Prüfmethode Aufprallen durch Quetschen für prismatische, Pouch- und Knopfzellen sowie Rundzellen mit nicht mehr als 20 mm Durchmesser.

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