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Der Digitale Produktpass wird durch die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 zu einem zentralen Baustein für Transparenz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wertschöpfung. Unternehmen müssen Produktdaten künftig strukturiert, verlässlich und über Systemgrenzen hinweg bereitstellen. Die DIN EN 18223 unterstützt dabei, indem sie Anforderungen an System-Interoperabilität, semantische Interoperabilität und technische Interoperabilität für den Digitalen Produktpass beschreibt.
Dieses E-Learning führt kompakt in die Grundlagen der DIN EN 18223 ein und zeigt, wie Datenmodelle, Metadaten, Datenwörterbücher, Datenaustauschprotokolle und Datenformate zusammenspielen. Ein Kurzvideo mit dem Experten Dr. Ing. Thomas Hadlich ordnet ein, warum die Norm entwickelt wurde und welche Bedeutung sie für die praktische Umsetzung des Digitalen Produktpasses hat.
Normen im Kontext des Digitalen Produktpasses
DIN EN 18223 steht im Zusammenhang mit weiteren Normen für den Digitalen Produktpass. Dazu gehören unter anderem DIN EN 18216 für Datenaustauschprotokolle, DIN EN 18219 für eindeutige Kennungen, DIN EN 18220 für Datenträger, DIN EN 18221 für Datenspeicherung und Archivierung sowie DIN EN 18222 für Schnittstellen und Durchsuchbarkeit. Ergänzend sind DIN 18239 und DIN 18246 für Sicherheits- und Authentifizierungsaspekte im DPP-Umfeld relevant. Das E-Learning ordnet die System-Interoperabilität nach DIN EN 18223 in diesen Normenkontext ein und zeigt, warum ein gemeinsamer technischer Rahmen für Unternehmen, IT-Systeme und Wertschöpfungsketten entscheidend ist.
Erwerben Sie das notwendige Grundlagenwissen, um die Anforderungen der DIN EN 18223 zu verstehen und die Anforderungen an die Systeminteroperabilität für den Digitalen Produktpass sicher einordnen zu können. Warum System-Interoperabilität entscheidend ist
Damit Produktinformationen zu Materialien, Nachhaltigkeitseigenschaften, Lebenszyklen und regulatorischen Anforderungen entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette nutzbar bleiben, brauchen Unternehmen eine gemeinsame Datensprache. Die Weiterbildung vermittelt praxisnah, wie der Digitale Produktpass mithilfe interoperabler Strukturen in bestehende IT-Systeme, ERP- und PLM-Landschaften sowie Datenmanagement-Prozesse integriert werden kann.