Inhouse-Seminar I-6452

Der Produktlebenszyklus von digitalen Medizinprodukten

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Inhalt

Digitale Medizinprodukte können als eine Klasse von Produkten beschrieben werden, die dazu bestimmt sind, eine oder mehrere medizinische Funktionen auszuführen, ohne dass spezielle Hardware benötigt wird. Sie können sowohl Anwendungen zur Behandlung, Diagnose, Heilung, Milderung oder Vorbeugung von Krankheiten als auch künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen sein. In der der Regel werden digitale Medizinprodukte mit nichtmedizinischen Computerplattformen verwendet, die mit virtuellen Netzwerken oder anderer allgemein verwendbarer Hardware verbunden sind. Dieses Seminar gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über die produktspezifischen Anforderungen an die unterschiedlichen Anwendungsgebiete, den Produktlebenszyklus und die Konformitätsbewertung eines digitalen Medizinprodukts. Es wird insbesondere auf die technische Dokumentation und das Qualitätsmanagementsystem eingegangen. Abgerundet wird das Seminar mit Tipps zur Umsetzung der regulatorischen Anforderungen und Beispielen aus der Praxis.

Das lernen Sie in der Weiterbildung

  • Sie erlangen vertiefte Kenntnisse zu den Anforderungen der Verordnungen (EU) 2017/745 und 746, The EU Artificial Intelligence Act, sowie der DIN EN ISO 13485 und anderen relevanten Normen.
  • Sie verstehen die Klassifizierung und Implementierung von Software als Medizinprodukt, inklusive Health Software, Health IT Systems Safety, Artificial Intelligence (AI), Machine Learning (ML) und den anwendbaren IEC-Normen.
  • Sie erlernen die Entwicklung und Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems, einschließlich Risikomanagement, Gebrauchstauglichkeit, klinischer Bewertung, Cybersecurity und technischer Dokumentation für die Konformitätserklärung gemäß MDR/IVDR.

Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

  • Fach- und Führungskräfte aus der Medizintechnik
  • Qualitätsmanager*innen und Regulatory Affairs Manager*innen
  • Produktentwickler*innen und Ingenieur*innen digitaler Medizinprodukte
  • IT-Spezialist*innen und Softwareentwickler*innen im Gesundheitswesen
  • Zuliefernde Betriebe und Unterauftragnehmende in der Medizintechnikbranche

Ablauf und Terminauswahl

  • Ablauf
  • 09:00
    Begrüßung durch den Referenten
  • Anforderungen an den Produktlebenszyklus von digitalen Medizinprodukten
    • Begriffe und ihre Definitionen
    • Anforderungen der Verordnungen (EU) 2017/745 und 746
    • The EU Artificial Intelligence Act
    • Anforderungen der DIN EN ISO 13485
    • Übersicht zu anderen normativ relevanten Anforderungen
  • 10:30
    Pause
  • 10:45
    Digitale Medizinprodukte
    • Software als Medizinprodukt
    • Mobile medizinische Applikationen
    • Health Software and Health IT Systems Safety
    • Artificial Intelligence (AI) und Machine Learning (ML)
    • Anwendung der IEC 62304 und IEC 82304-1
    • Anforderung der IEC 81001-5-1
  • 12:15
    Mittagspause
  • 12:45
    Qualitätsmanagementsysteme für digitale Medizinprodukte
    • Entwicklung und Design Transfer von digitalen Medizinprodukten
    • Risikomanagement und Gebrauchstauglichkeit
    • Klinische Bewertung/Leistungsbewertungsprüfung
    • Unterauftragnehmer (ausgegliederte Prozesse)
    • Cybersecurity
  • 14:15
    Pause
  • 14:30
    Technische Dokumentation und Konformitätserklärung
    • Zulassungsstrategien und Klassifizierung von digitalen Medizinprodukten
    • Technische Dokumentation von digitalen Medizinprodukten
    • Umsetzung der Anforderungen der MDR/IVDR, Anhang II und III
    • System zur Überwachung nach dem Inverkehrbringen (PMS)
    • Zusätzliche Dokumentation für DiGA und DiPA
  • 15:30
    Abschließende Worte des Referenten und Ende des Seminars
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