Liebe Kundinnen, liebe Kunden,
Aktuell verzögert sich der Druck und Versand von Print-Dokumenten (Normen und Regelwerke).
Wenn verfügbar, können Sie das entsprechende Dokument auch digital als Download bestellen; dieser steht in der Regel innerhalb weniger Minuten bereit (bei erforderlicher manueller Prüfung spätestens innerhalb von 1 Arbeitstag).
Umbuchung bestehender Bestellungen: E-Mail an kundenservice@dinmedia.de (mit Auftrags- oder Kundennummer).
Wir bitten um Entschuldigung und danken für Ihre Geduld.
DIN Media
Technische Regel [AKTUELL]
Produktinformationen auf dieser Seite:
Schnelle Zustellung per Download oder Versand
Jederzeit verschlüsselte Datenübertragung
Der Fachbericht beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der Massen der wasserlöslichen Ionen NO3-, SO42-, Cl-, NH4+, Na+, K+, Mg2+, Ca2+ in PM2,5, das die Anforderungen der Richtlinie 2008/50/EG erfüllt. Bislang wurden Messungen von Anionen und Kationen im Schwebstaub bei EMEP durchgeführt, hauptsächlich durch Anwendung von Filterpacks mit nicht genau definierter Größenselektivität. In der Richtlinie 2008/50/EG wird gefordert, dass Messungen an ländlichen Messstationen, sofern durchführbar, mit der Strategie und dem Messpogramm von EMEP koordiniert werden sollten. Obwohl unterschiedliche Probenahmeverfahren involviert sind, wird eine gemeinsame Vorgehensweise für das Analysenverfahren gewählt. Um eine möglichst gute Übereinstimmung zwischen den vorhandenen EMEP-Daten und den nach diesem Fachbericht zu ermittelnden Daten zu erreichen, diente die EMEP-Methode als Ausgangspunkt für diesen Fachbericht. Der Fachbericht unterscheidet sich von der EMEP-Methode dahingehend, dass die Messung der Anionen und Kationen in PM2,5 erfolgt. Zudem werden einige kritische Parameter (zum Beispiel die Auswahl der Filtermaterialien) festgelegt. Das beschriebene Messverfahren umfasst die Probenahme von Anionen und Kationen als Teil der Partikelfraktion PM2,5, die Extraktion der Probe und die Analyse der Anionen und Kationen mittels Ionenchromatographie. Die optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) kann als alternatives Analyseverfahren für Kationen, mit Ausnahme von Ammonium, angewendet werden. Der Fachbericht kann für Messungen gemäß den Anforderungen der Richtlinie 2008/50/EG an ländlichen Hintergrundstationen angewendet werden. Obwohl für das beschriebene Verfahren keine Validierungsversuche im Feld durchgeführt wurden, wird davon ausgegangen, dass das Verfahren an allen Typen von Messstandorten anwendbar ist. Es ist jedoch geplant, ein Mandat der EU/EFTA zu beantragen, um in Europa Validierungsmessungen, basierend auf diesem Fachbericht, durchzuführen. Im Anschluss daran soll das in diesem Fachbericht beschriebene und dann validierte Verfahren in einer Europäischen Norm veröffentlicht werden. Der Fachbericht wurde von der Arbeitsgruppe CEN/TC 264/WG 34 "Kationen und Anionen in PM" im Technischen Komitee CEN/TC 264 "Luftbeschaffenheit" erarbeitet. National ist der Unterausschuss NA 134-04-02-10 UA "Messen von Metallen und Halbmetallen (I)" des Fachbereichs IV "Umweltmesstechnik" der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL - zuständig.