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Shiga-Toxin bildende Escherichia coli (STEC) rufen beim Menschen schwere Erkrankungen hervor, wie zum Beispiel enterohämorrhagische Colitis und hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS). Obwohl STEC zu einer großen Zahl von Serogruppen gehören können, gehören die, die eindeutig mit schweren Erkrankungen von Menschen, insbesondere HUS, in Zusammenhang stehen, zu O157, O26, O111, O103, O145 und stellen die Zielgruppe der vorliegenden Technischen Spezifikation dar. Diese Technische Spezifikation ist eine Prüfnorm. Sie beschreibt die Identifizierung von Shiga-Toxin bildenden Escherichia coli (STEC) mit Hilfe des Nachweises folgender Gene: a) der wichtigsten Virulenzgene von STEC, stx und eae; b) der mit den Serogruppen O157, O111, O26, O103 und O145 assoziierten Gene. In jedem Fall, wenn eines oder beide der stx-Gene nachgewiesen wird/werden, wird versucht, den Stamm zu isolieren. Die Isolierung von STEC aus Proben, die positiv hinsichtlich der Anwesenheit von Genen solcher Serogruppen sind, die im Anwendungsbereich dieses Verfahrens liegen, kann durch die Anwendung serogruppenspezifischer Anreicherungsverfahren (zum Beispiel immunomagnetische Separation, IMS) erleichtert werden. In dem beschriebenen Verfahren wird die Real-time-PCR als das Referenzverfahren zum Nachweis der Virulenzgene und der mit bestimmten Serogruppen-assoziierten Gene angewendet. Die vorliegende Technische Spezifikation ist anwendbar auf: 1) Erzeugnisse, die für den menschlichen Verzehr und als Futtermittel vorgesehen sind; 2) Umgebungsproben im Bereich der Herstellung und Handhabung von Lebensmitteln; 3) Umgebungsproben im Bereich der Primärproduktion. Diese Technische Spezifikation dient dem gesundheitlichen Verbraucherschutz. Für diese Technische Spezifikation ist das Gremium NA 057-01-06 AA "Mikrobiologische Lebensmitteluntersuchung einschließlich Schnellverfahren" im DIN zuständig.