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Vornorm
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Diese Technische Spezifikation beschreibt ein Verfahren für die Bestimmung der Griffigkeit von nassen Fahrbahndecken durch Messung des Reibungskoeffizienten in Längsrichtung, LFCN. Das beschriebene Verfahren wird ebenfalls dazu verwendet, die Griffigkeit auf einer vereisten oder verschneiten Fahrbahndecke zu bestimmen. Das Verfahren liefert Messungen für den Reibungskoeffizienten einer gebundenen Oberfläche durch einen elektrisch gebremsten Messreifen. Das ViaFriction-Messgerät kann auf die folgenden Weisen angewendet werden: -Fester Schlupf: das Schlupfverhältnis ist festgelegt. Das Schlupfverhältnis kann auf einen Wert zwischen 1 % und 75 % eingestellt werden. -Feste Schlupfgeschwindigkeit: die Schlupfgeschwindigkeit ist festgelegt. Die Schlupfgeschwindigkeit muss niedriger sein als die Fahrgeschwindigkeit. -Veränderlicher Schlupf: der Messreifen wird von einem Schlupfverhältnis von 0 % auf 75 % abgebremst und zeichnet F30, F60 sowie die Kurve von Schlupfverhältnis/Reibung auf. Der Messreifen wird mit vertikaler Kraft und geregelter Geschwindigkeit über eine zuvor angenässte Fahrbahndecke gezogen, wobei er parallel zur Bewegungsrichtung und rechtwinklig zur Fahrbahn läuft. Griffigkeitsmessungen auf winterlichen Straßen erfordern kein Annässen der Fahrbahndecke. Zur Bestimmung der Makrotextur der Fahrbahndecke kann zusätzlich ein Lasersystem verwendet werden. Dieses System wird vor dem Schleppfahrzeug angeordnet, um die Messung der Makrotextur (mittlere Profiltiefe, MPD) auf der trockenen Fahrbahn und auf der für die Griffigkeitsmessungen verwendeten Messstrecke zu ermöglichen. Das Normverfahren für diese Messung und das dafür zu verwendende Messgerät sind in EN ISO 13473-1 beschrieben. Für diese Norm ist das Gremium NA 005-10-08 AA "Oberflächeneigenschaften (SpA zu CEN/TC 227/WG 5)" im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) zuständig.