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Die Technische Spezifikation CEN/TS 16229 wurde von der WG 8 "Abfälle der mineralgewinnenden Industrien" im CEN/TC 292 "Charakterisierung von Abfällen" im Rahmen des Mandats M 395 der Europäischen Kommission/EFTA erarbeitet. Für Deutschland war der NA 119-01-02-02 UA "Chemische und physikalische Verfahren" an der Bearbeitung beteiligt. Die Anwendung des Dokuments beschränkt sich im Wesentlichen auf die zurzeit noch aktiven europäischen Goldbergbaue, die das Cyanid-Laugungsverfahren zur Extraktion der geringen Goldgehalte aus dem Erz anwenden. Die dabei anfallenden, nicht unerheblichen Mengen an Aufbereitungsabgängen, überwiegend Schlämme, werden nach einer Behandlung mit zum Beispiel Wasserstoffperoxid oder Schwefeldioxid zur Zerstörung der Cyanide in Absetzteiche eingeleitet. Vor der Einleitung wird die Konzentration der leicht freisetzbaren Cyanide im Schlamm untersucht. Das vorliegende Dokument beschreibt die Probenahme und Probenvorbehandlung vor der Analytik. Die eigentliche Messung erfolgt entweder nach dem robusten Verfahren nach ISO 6703-2 oder fließanalytisch nach DIN EN ISO 14403, das jedoch für größere Probendurchsätze geeignet ist.