Kurzreferat
Die Richtlinie gilt für die überschlägige Berechnung der Einsparung an globalen THG-Emissionen durch Maßnahmen der Materialeffizienz im betrieblichen Bereich. Sie dient in erster Linie der Bewertung von Maßnahmen im Rahmen einer unternehmensinternen Priorisierung oder von Förderentscheidungen durch staatliche und sonstige Fördergeber. Darüber hinaus kann sie der nachträglichen Erfolgsmessung von durchgeführten Materialeffizienzmaßnahmen dienen. Die Zielgruppe der Richtlinie sind produzierende Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Fördergeber und Behörden sowie Beratungsorganisationen. Die Anforderungen, die sich aus diesem Anwendungsbezug ergeben, liegen in der Einfachheit der Methode, um KMU nicht auszuschließen; Vergleichbarkeit der Ergebnisse, um z.B. gerechte Förderentscheide zu ermöglichen; und Einschränkung von methodischen und datenbezogenen Spielräumen, um willkürliche Annahmen in den Berechnungen zu vermeiden. Die Richtlinie orientiert sich an der Maßnahmentabellen zur Steigerung der Ressourceneffizienz oder zur Ressourcenschonung bei Produkten oder im Produktionsprozess der Richtlinie VDI 4800 Blatt 1.