Norm [NEU]
Produktinformationen auf dieser Seite:
Schnelle Zustellung per Download oder Versand
Jederzeit verschlüsselte Datenübertragung
Die DIN EN 206-2 „Beton – Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität – Teil 2: Konformitätsbewertung und Zertifizierung“ ergänzt die DIN EN 206-1 um Regeln für die Konformitätsbewertung von Beton. Die Norm beschreibt, wie Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zusammensetzung geprüft, bewertet und dokumentiert wird. Darüber hinaus enthält sie Vorgaben und Hinweise für Zertifizierungsprogramme der werkseigenen Produktionskontrolle.
Die Norm beschreibt ein strukturiertes Programm zur Konformitätsbewertung von Beton. Im Mittelpunkt stehen Prüfpläne, Bewertungskriterien, statistische Verfahren und Maßnahmen bei Nichtkonformität. Dazu gehören:
Konformitätsbewertung und Bewertungskriterien
Probenahme- und Prüfpläne
Maßnahmen bei Nichtkonformität
Zertifizierung
Die DIN EN 206-2 definiert Konformitätskriterien und statistische Verfahren für die Bewertung von Beton. Dazu gehören Anforderungen an die Druckfestigkeit, Vorgaben für weitere Betoneigenschaften sowie Prüfpläne für Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zusammensetzung. Damit unterstützt die Norm eine nachvollziehbare und vergleichbare Bewertung von Betonqualität.
Druckfestigkeit von Beton
Weitere Betoneigenschaften
Diese Vorgaben erleichtern es, Prüf- und Kontrollkonzepte konsistent zu gestalten und Ergebnisse nachvollziehbar zu bewerten. Die Anwendung der Norm kann außerdem helfen, sorgfältiges technisches Handeln zu dokumentieren, etwa bei Qualitätsfragen, Abnahmen oder strittigen Bewertungen.
Im informativen Anhang A beschreibt die DIN EN 206-2 die Nutzung von Qualitätsregelkarten für die laufende Produktionskontrolle. Sie dienen dazu, Entwicklungen in der Betonproduktion frühzeitig zu erkennen und Abweichungen systematisch zu bewerten.
Damit lassen sich Festigkeitsentwicklungen und Schwankungen in der Produktion frühzeitig erkennen und gezielt steuern.
Der informative Anhang B enthält ein Beispielprogramm für die Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle. Es beschreibt, wie Erstbewertung, laufende Überwachung und Maßnahmen bei Nichtübereinstimmungen strukturiert werden können.
Erstbewertung
Laufende Überwachung
Diese Struktur erleichtert Zertifizierungsstellen und Konformitätsbewertungsstellen den Aufbau nachvollziehbarer Verfahren und unterstützt Betonwerke bei der systematischen Qualitätssicherung.
Die Norm richtet sich insbesondere an:
DIN EN 206-2 bietet eine detaillierte Grundlage für die Konformitätsbewertung und Zertifizierung von Beton und schließt zentral an die DIN EN 206-1 an. Die Norm beschreibt Prüfpläne, statistische Kriterien und Maßnahmen bei Nichtkonformität sowie Muster für Zertifizierungsprogramme. Fachleute erhalten damit ein konsistentes Regelwerk, um Betonproduktion, Prüfung und werkseigene Produktionskontrolle nachvollziehbar zu planen, zu überwachen und zu dokumentieren.
Dieses Dokument ersetzt teilweise DIN EN 206:2021-06 .
Gegenüber DIN EN 206:2021-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Das Dokument wurde in 3 Teile geteilt; b) das Neutralitätsprinzip wurde mit EN 206-1 und EN 206-2 umgesetzt; c) Dokument redaktionell überarbeitet.
Norm [NEU]
Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN]