Kurzreferat
Die Berechnungsregel gilt für Einschweißbögen und gebogene Rohre. Durch die Berechnungsregel wird berücksichtigt, dass bei Innendruckbeanspruchung eines Rohrbogens an der Bogeninnenseite höhere und an der Bogenaußenseite niedrigere Spannungen auftreten als bei einem geraden Rohr gleicher Wanddicke. Für Rohrbögen nach DIN EN 10253-2 oder DIN EN 10253-4 ist eine Berechnung nicht erforderlich. Bei Rohrbögen Typ A gilt der zulässige Ausnutzungsgrad in Bezug auf das äquivalente gerade Rohr gemäß DIN EN 10253-2 oder DIN EN 10253-4, Anhang C. Rohrbögen Typ B ertragen den gleichen Druck wie das äquivalente gerade Rohr. Als alternatives Berechnungsverfahren kann DIN EN 13480-3, Abschnitt 6.2 angewandt werden.